3. Ergebnisse
3.1. Einfluß der Vorinkubation von Endothelzellen mit Eicosapenta-
ensäure versus Arachidonsäure auf die Immunantwort koinku-
bierter PMN
3.1.1. Degranulationsreaktion
Die im Zellüberstand gemessene Elastaseaktivität von A 23187-stimulierten PMN allein
lag bei 1,4 0,1 U/l. Durch Koinkubation von PMN mit HUVECs stieg die Aktivität der Elastase
auf 6,1 0,6 U/l. Die zusätzliche vorherige Zufuhr von freier Arachidonsäure bewirkte einen
weiteren Anstieg der Elastaseaktivität um maximal 18% auf 7,2 0,5 U/l. Der maximale Anstieg
ergab sich bei Inkubation der Endothelzellen mit 1 µmol/l Arachidonsäure. Im Gegensatz dazu
konnte die Aktivität der Elastase durch vorherige Inkubation der Endothelzellen mit
Eicosapentaensäure um maximal 15% auf 5,3 0,5 U/l gesenkt werden, verglichen mit der
Koinkubation ohne Fettsäurezufuhr. Dabei war der maximale Effekt ab einer Zufuhr von
mindestens 5 µmol/l Eicosapentaensäure zu beobachten. Verglichen mit den Werten bei Inkuba-
tion mit Arachidonsäure war die Elastaseaktivität bei Inkubation mit Eicosapentaensäure bis zu
31% niedriger. Der Unterschied der Daten war signifikant (p<0,05) für die Versuche mit 1 bzw.
5 µmol/l freier Fettsäure (Abb. 4). Das Gesamtniveau der Elastasedegranulation differierte dabei
zum Teil zwischen den einzelnen Versuchsreihen, die Werte der EPA-Ansätze lagen jedoch stets
niedriger als die der AA-Ansätze innerhalb eines Versuches.
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